Zur Wiedergewinnung der Balance nach all den Partieanalysen beschäftigen wir uns heute sozusagen mit dem Herzstück des Schachspiels: den Bauernendspielen.

„Bauernendspiele im Schach sind wie Putting im Golf“, sagte Cecil Purdy, mehrfacher australischer Landesmeister und der erste Fernschach-Grossmeister der Geschichte, einmal. Im beiliegenden PDF finden sich zwölf solcher Putting-Übungen, in denen es auf die Zusammenarbeit von Bauern und Königen – und natürlich auf die Tempi – ankommt. Frischlinge sollen sie zu Herzen nehmen, doch auch dem ein oder anderen Routinier wird ein bisschen Repetition sicher nicht schaden.

Bevor der eifrige Leser sich aber dem Inhalt dieser Brettlektüre zuwendet, stelle er sicher, dass die Opposition im Schachspiel für ihn kein Fremdwort mehr ist. In den vorgelegten Aufgaben werden wir auch auf andere Eigenheiten der Könige treffen, aber vor allem diese acht irrwitzigen, vorwärtsgerichteten Gestalten, die im persischen Urahn des Schachspiels den Namen Pyâdah (Fusssoldat) trugen, besser kennenlernen.

Jetzt aber ran an den Speck. Auch die Fauleren unter euch werden ihr Fett abkriegen, sintemal die Lösungen auch dabei sind. Und wie schon François Andrè Danican Philidor in seiner „Analyse du jeu des échecs“ so vortrefflich formulierte:

„Die Bauern sind die Seele des Schachspiels.“

Wenn euch die Brettlektüre gefällt, ihr Themen- oder Verbesserungsvorschläge habt, so gebt doch ein kurzes Feedback an kontakt@brettlektuere.info. Ich freue mich auch über jeden Klick auf den Gefällt-mir-Button, Kommentare oder das Teilen auf einem sozialen Netzwerk.

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