Dass die Klassiker natürlich auch der Weltspitze nicht fremd sind, zeigt folgende Partie zwischen Lewon Aronjan und Viswanathan Anand. Ex-Weltmeister Anand, der an der darauf folgenden Pressekonferenz seinerseits auf die Ähnlichkeit zwischen dieser Partie und Rubinsteins Unsterblichen hinwies, zeigt, dass romantisches Schach auch heutzutage noch salonfähig ist.

Auch in einem vermeintlich ruhigen Damengambit ist man vor taktischem Geplänkel nicht gefeit. Und erst recht nicht in der berüchtigten Meraner-Variante der Slawischen Verteidigung. Dies bekam Lewon Aronjan hier zu spüren. Was wir von der Partie mitnehmen:

  • Es ist nicht immer nötig, auf gegnerische Drohungen einzugehen. Mann kann dem Gegner auch beweisen, dass seine Idee schlichtweg nicht funktioniert.
  • Das Studium von Klassikern bringt einen schachlich weiter.
  • Man muss auch die kreativ anmutenden Züge und Varianten anschauen.
  • Figurenaktivität ist wichtiger als Figurenanzahl. Es kommt also nicht darauf an, wie viele Figuren man hat, sondern wie viele aktive Figuren man hat.

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